Sehr geehrte Damen und Herren,


wir freuen uns, dass Sie sich für das Leistungsportfolio von SPOTLIGHT interessieren. Seit acht Jahren sind wir als eigenständiges Unternehmen am Markt. Davor waren wir viele Jahre in unterschiedlichen Rollen im Vertrieb und der Personalentwicklung tätig. Warum gibt es uns überhaupt?
In Anbetracht dessen, dass es außer uns noch weitere geschätzte 50000 Trainingsanbieter in Deutschland gibt, ist diese Frage allzu sehr berechtigt. Von Anfang an war für uns die Frage, ob wir mit all diesen geschätzten Kollegen und Kolleginnen in den Wettbewerb treten wollen. Was heißt eigentlich „von Anfang an“?
Anfang heißt in unserem Fall, dass ich eines schönen Morgens zum Vorstand eines Marktführers in der Finanzdienstleistungsbranche gerufen wurde, für den ich als Prokurist und Profit Center Leiter in der Tochter GmbH im Bereich Außendienst tätig war. Das Unternehmen hatte sich im Rahmen einer Neuausrichtung unter anderem auch für kostensparende Restrukturierungsmaßnahmen im Bereich der Personalentwicklung entschlossen. Die Ansprache – Entschuldigung, der Auftrag – war kurz und knapp. Halten, besser noch, Steigern der Trainingsqualität bei gleichzeitiger Kostensenkung im Bereich der Schulungs- und Trainingsausgaben.

Soweit, so gut. Bereits auf dem Flur, auf dem Weg zu meinem Büro versuchte ich die Quadratur des Kreises zu lösen. Ist doch klar. Will man die Kosten im Schulungsbereich senken, kann man natürlich kostengünstigere Hotels mit einem niedrigeren Standard buchen. Aber Hallo! Wenn der Kaffee nicht schmeckt, das Bett nicht gemacht ist, dann kann der Trainer die Granate sein, dann war das Seminar nix! Jeder, der jemals mit Seminarbuchungen für Inhouse-Trainings zu tun hatte, kennt dieses Phänomen. Andererseits, will man die aktuelle Seminarkultur mit dem notwendigen Kostenblock bei gleichen Teilnehmerzahlen halten, muss man die Seminargruppen vergrößern. Dies wiederum, das wird Ihnen jeder Trainer und Teilnehmer sagen, geht zu Lasten der Trainingsqualität, weil der Trainer natürlich nicht alle Teilnehmer in der großen Gruppe erreicht. Schon gar nicht mit den bisherigen klassischen Seminarmethoden. Fazit der Argumentationskette – Unentschieden, also, was tun?

Ganz einfach, wir haben experimentiert (Wofür ich übrigens dem Unternehmen und den damaligen Entscheidern, dass wir experimentieren konnten, ausdrücklich dankbar bin). Schnell war klar, dass wir für größere Gruppen andere Seminar- und Trainigsformate brauchten. Darum arbeiteten wir mit Methoden wie Verhaltensplanspiele, Theatertechniken, Großgruppeninterventionen, die zum damaligen Zeitpunkt als Instrumente und Methoden der Personalentwicklung eher exotisch eingeschätzt wurden. Wie auch immer, die Ergebnisse und gemachten Erfahrungen waren einfach toll. Nachdem wir auf der Höhe unserer Experimente die Ausgliederung bzw. Neugründung eines Unternehmens mit ca. 450 Mitarbeitern mit unseren neu erworbenen Fähigkeiten erfolgreich konzipieren und begleiten durften, waren für uns die Weichen gestellt und wir kommen zurück zur Frage, warum gibt es uns als Trainingsunternehmen überhaupt?

Wir haben aus eigener Erfahrung gelernt, Veränderungsprozesse zu gestalten. Wir haben auch gelernt, dass jedes Training, jede Qualifizierungsmaßnahme im Grunde ein Veränderungsprojekt ist. Ganz einfach deshalb, weil im Nachgang von den beteiligten Führungskräften und Mitarbeitern ein anderes Verhalten als zuvor erwartet wird. Das, was wir gelernt haben, stellen wir Ihnen auf den nächsten Seiten vor. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erkenntnisse dabei.

Karl-Heinz & Margit Loske
SPOTLIGHT